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Ab 1. September Öffnungszeiten:

Büro für Segensurkunden

Montag Mittwoch, Freitag und Samstag:
8:30 – 13:30

Dienstag und Donnerstag:
8:30 – 17:30

 

Das neue Dikasterium für den Dienst der Nächstenliebe, das auch Apostolisches Almosenamt genannt wird, ist ein besonderer Ausdruck der Barmherzigkeit. Ausgehend von der Option für die Armen, Schutzlosen und Ausgegrenzten leistet es im Namen des Papstes Unterstützung und Hilfe in jedem Teil der Welt, wobei der Papst im Fall besonderer Not oder anderer Bedürftigkeit persönlich die zu vergebende Hilfe anordnet.

Durch seine Tätigkeit lässt das Dikasterium unter der Leitung des Almosenpflegers Seiner Heiligkeit die Fürsorge und Nähe des Papstes als Hirte der Weltkirche gegenüber denjenigen konkret werden, die in Situationen der Bedürftigkeit, der Ausgrenzung oder der Armut leben, sowie im Falle schwerer Katastrophen.
Das Dikasterium ist befugt, freiwillige Spenden für die Werke der Nächstenliebe, die der Heilige Vater gegenüber den Bedürftigsten ausübt, entgegenzunehmen, zu sammeln und zu erbitten.
Der Almosenpfleger Seiner Heiligkeit ist auch befugt, den Apostolischen Segen in Form von ordnungsgemäß beglaubigten Pergamenturkunden zu gewähren, wobei der gesamte Erlös für wohltätige Zwecke bestimmt ist.
Zu den Aufgaben des Almosenpflegers gehört es, das Wohltätigkeitskonto des Heiligen Vaters zu leeren und nach der Logik des Evangeliums dem Nächsten in großer Not zu helfen.
Papst Franziskus sagt oft, dass die Kirche wie ein »Feldlazarett« ist, und so ist das neue Dikasterium gewissermaßen die Notaufnahme: karitative, barmherzige Arme, die handeln müssen, um Wunden zu heilen und ins Unglück geratene Menschen zu unterstützen!


Die Elemosineria Apostolica [Päpstlicher Wohltätigkeitsdienst] ist ein Amt des Heiligen Stuhls, dessen Aufgabe darin besteht, im Namen des Papstes Werke der Nächstenliebe zugunsten der Armen zu leisten.
Diese Tradition geht auf die ersten Jahrhunderte der Kirche zurück und gehörte zu den direkten Aufgaben der Diakone. Später wurde dieser Dienst von einem oder mehreren Mitgliedern der Päpstlichen Familie ausgeübt, ohne dass damit eine besondere hierarchische oder klerikale Würde wie in der Folgezeit verbunden gewesen wäre. In einer Bulle Papst Innozenz’ III. (1198-1216) wird vom Almosenpfleger (Almosenier) als bereits existierendem Amt gesprochen.

Der selige Papst Gregor X. (1271-1276) hat als erster die Elemosineria Apostolica geordnet und legte den Aufgabenbereich des Almosenpflegers fest. Mit einer Bulle aus dem Jahr 1409 regelte auch Papst Alexander V. Formalitäten und Normen der Elemosineria, die dank der beständigen Sorge der Römischen Päpste ihre Aktivität stets weiterführen konnte.

Der Almosenpfleger Seiner Heiligkeit hat den Rang eines Erzbischofs, gehört zur Päpstlichen Familie und nimmt als solcher an den liturgischen Feiern und den offiziellen Audienzen des Heiligen Vaters teil.

Papst Leo XIII. hat auch mit dem Ziel zur Unterstützung der Sammlung von Geldern für die karitativen Werke, die der Elemosineria anvertraut sind, dem Almosenpfleger die Befugnis erteilt, Apostolische Segensdokumente auf Pergamentpapier auszustellen. Um authentisch zu sein, müssen diese seine Unterschrift und den Trockenstempel seines Amtes tragen.

Diesbezüglich ist anzumerken, dass der Päpstliche Segen gänzlich ohne Bezahlung gewährt wird und sich die Kostenallein auf das Dokument, auf seine Erstellung und den Versand beziehen, sowie einen Beitrag für caritative Zwecke des Heiligen Vaters beinhalten.

Alle Zuwendungen, die bei der Elemosineria Apostolica als Beiträge für die Ausstellung der Segensurkunden eingehen, werden vollständig für die Werke der Nächstenliebe verwendet, die dieses Amt gegenüber den Bedürftigen übt, die sich in ihren Nöten tagtäglich an den Nachfolger des Apostels Petrus wenden.

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